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Das Konstanzer Münster

Konstanzer Münster, vom See aus gesehen
das Konstanzer Münster

Das Münster prägt bis heute das Stadtbild von Konstanz. Von 600 bis 1821 war Konstanz Bischofssitz und die Münsterkirche das wichtigste kirchliche Bauwerk der Stadt.

Die Geschichte des heutigen Münsters als Gebäude reicht ins 11. Jahrhundert zurück. Schon in der Anfangszeit des Bistums Konstanz stand auf dem Münsterhügel eine Kirche. Um 1000 wurde dieser Kirchenbau erheblich erweitert, stürzte aber 1052 ein. 1089 hat man den Neubau eingeweiht. Seitdem wurde das Münster vielfach aus- und umgebaut. Den das heutige Stadtbild prägenden Turm baute man zwischen 1850 und 1853. Luftverschmutzung hatte auch dem Konstanzer Münster zugesetzt. Heute strahlt das Münster aber wieder in altem Glanz, weite Teile der Außenfassade wurden saniert.

Konstanzer M√ľnster vom See aus
Vom See aus gesehen

Das Bistum Konstanz war von der Fläche her das größte Bistum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Während des Kirchenkonzils von 1414 bis 1418 fanden viele Sitzungen und Messen im Münster statt. Jan Hus wurde hier 1415 zum Tode verurteilt.

1817 wurde Ignaz Heinrich von Wessenberg zum Bischof von Konstanz gewählt, der aus heutiger Sicht moderne Positionen vertrat. Der Papst lehnte ihn aber als Bischof ab und löste das Bistum Konstanz 1821 vollständig auf. Das Münster zeugt aber heute noch eindrucksvoll von der bewegten Konstanzer Geschichte.

Und vom Frühjahr bis in den Herbst können Besucher auf den Münsterturm steigen und eine schöne Aussicht auf Konstanz und den Bodensee genießen.


Blick vom Münsterturm